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Geschichte

Anfänge 1981 - 1995 Etablierung 1996 - 2000 Innovationen 2001 - 2006 Professionalisierung 2007 - 2016

Anfänge

1981 - 1995

1981
Am 9. März eröffnet in der Hollmannstraße in Berlin-Kreuzberg das „Kommunikations- und Beratungszentrum homosexueller Frauen und Männer“, kurz KBZ. In den ersten Jahren ist das KBZ die wichtigste Adresse für Informationen über das "Homo-Leben" im Westteil der damals noch geteilten Stadt. Hier gibt es Freizeittipps, aber auch Beratungsangebote für Schwule und Lesben. Auch die Aufklärung der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft über gleichgeschlechtliche Lebensweisen gehört zu den Aufgaben des KBZ.

1987
Die Räume an der Hollmannstraße müssen der Erweiterung des Berlin-Museums weichen. Das KBZ zieht in die Räume des Schwulenzentrums SchwuZ in die Kulmer Straße in Berlin-Schöneberg. Der Umbau wird durch viel Eigenarbeit und durch 200.000 Mark von der Berliner Klassenlotterie ermöglicht. Ergebnis: mehr Platz in schöneren Räumen.

1993
Die Senatorenkonferenz plant sämtliche Gelder für die Lesben- und Schwulenberatung zu streichen. Eine breit angelegte Kampagne unter dem Motto „Wehret den Anfängen“ lässt den CDU-SPD-Senat einlenken, die Finanzierung der Schwulen- und Lesbenberatung wird wieder in den Haushalt aufgenommen.

Obwohl die gewonnene Schlacht das Zusammengehörigkeitsgefühlt gestärkt hat, streben die einzelnen Projekte des Zentrums doch auseinander. Mit dem Anstieg der Zuwendungen für die Aidsarbeit ist die paritätische Aufteilung der Gelder zwischen Schwulen und Lesben unmöglich geworden. Wegen ihrer unterschiedlichen Vorstellungen trennen sich Lesbenberatung und auch Schwulenberatung vom gemeinsamen Trägerverein und gehen eigene Wege. Der Trägerverein KBZ e.V. bleibt aber als Bildungseinrichtung KomBi für die
Bildungsarbeit zuständig.

Etablierung

1996 - 2000

1996
Die Schwulenberatung Berlin bezieht Räume in der Mommsenstraße 45 in Berlin-Charlottenburg. Die Mitarbeiter beschließen, andere Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten. Im Laufe der folgenden Jahre können zahlreiche neue Beratungs- und Unterstützungsangebote eingerichtet werden.

1998
eröffnet die Schwulenberatung Berlin die bundesweit erste therapeutische Wohngemeinschaft speziell für schwule Männer mit psychischen Beeinträchtigungen. Schon ein Jahr später folgt die zweite Wohngemeinschaft dieser Art.

1999
übernimmt die Schwulenberatung Berlin Pluspunkt. Die Aidsberatung im Prenzlauer Berg war 1989 die erste eigenständige Aidshilfe-Einrichtung Ostberlins.

2000
wird die Schwulenberatung Berlin als ambulante Einrichtung für Suchttherapie durch die deutschen Rentenversicherungsträger und Krankenkassen anerkannt.

Innovationen

2001 - 2006

2001
eröffnet die Schwulenberatung Berlin die erste therapeutische Wohngemeinschaft für suchtkranke schwule Männer.

2002
stehen der Schwulenberatung Berlin bereits 16 Plätze im betreuten Einzelwohnen zur Verfügung. Hier werden Menschen mit HIV zu Hause unterstützt, um ihnen trotz Krankheit ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.

Eine weitere Neuheit: Die Schwulenberatung Berlin organisiert erstmals Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit HIV und Aids. Finanziert wird diese Weiterbildung über Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds.

Die Schwulenberatung Berlin gründet manCheck. Das Projekt leistet Vor-Ort-Arbeit in der schwulen Szene Berlins und hilft so bei der Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

2003
Die Schwulenberatung Berlin beginnt mit der Unterstützung von älteren schwulen und bisexuellen Männern. Das Netzwerk Anders Altern wird geknüpft.

2004
beginnt die Schwulenberatung Berlin damit, schwule Männer mit körperlichen und geistigen Behinderungen auch in ihrem eigenen Zuhause zu betreuen. Dieses neue Angebot für betreutes Einzelwohnen umfasst 20 Plätze und beruht auf einer Vereinbarung mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

2006
feiert die Stadt Berlin das 25-jährige Bestehen der Schwulenberatung Berlin mit einem Empfang im Abgeordnetenhaus. Geehrt werden auch die Lesbenberatung und KomBi (Kommunikation und Bildung).

Professionalisierung

2007 - 2016

2007
Die Schwulenberatung Berlin wandelt sich in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH). Die neue Rechtsform mit den Gesellschaftern PSZ e.V. und kursiv e.V. soll eine klare Struktur schaffen, das operative Geschäft sichern und die Weiterentwicklung der Schwulenberatung Berlin erleichtern. Am 12. November erfolgte der Eintrag ins Handelsregister.

Viel Zeit und Energie fließt in die Planung des Hausprojektes in der Niebuhrstraße 59/60. Zunächst war nur eine Wohngemeinschaft für ältere schwule Männer geplant, doch allmählich entwickelt sich der „Lebensort Vielfalt“ zu einer zentralen Aufgabe der gesamten Schwulenberatung Berlin.

2008
gilt es, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) mit Leben zu füllen. Das Land Berlin beauftragt die Schwulenberatung Berlin, die AGG-Beratung für Berlin zu koordinieren und hierfür mit der Lesbenberatung, dem Sonntags-Club und dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) zusammenzuarbeiten. Im Oktober veranstaltet die Schwulenberatung Berlin den Kongress „Schwule Männer im Alter“.

2009
gelingt es, die Anzahl der Plätze im Betreuten Wohnen für HIV-Betroffene in zwei Schritten auf 58 zu steigern. Das neue Projekt „Queer Leben“ schafft ein neues Angebot mit Betreutem Wohnen für transsexuelle Erwachsene und der ambulanten Hilfe für transsexuelle Jugendliche in Kooperation mit Trialog e.V..

Im April beschließt das Berliner Abgeordnetenhaus die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV). Im Folgejahr erhält die Schwulenberatung Berlin den ISV-Auftrag, das Projekt „Jo weiß Bescheid! Homo – Trans* – Arbeitsplatz“ durchzuführen. Kooperationspartner/innen sind die Lesbenberatung, das Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (BLSB) und TRIQ. Ab 2011 sind Fortbildungen für Psycholog/innen und Therapeut/innen ein weiterer Auftrag der Schwulenberatung Berlin aus dem ISV.

2010
schafft die Schwulenberatung Berlin am neuen Standort Mussehlstraße in Berlin-Tempelhof weitere Arbeitsplätze. Ende 2010 arbeiten 75 Angestellte für die Schwulenberatung Berlin. Im Dezember 2010 beginnt der Umbau des Hauses in der Niebuhrstraße 59/60 zum Lebensort Vielfalt.

2011
weiht „Queer Leben“ den eigenen Standort in der Glogauer Straße ein. Zusammen mit TransInterQueer e.V. (TRIQ) entsteht ein neues Zentrum für trans- und intergeschlechtliche sowie queer lebende Menschen.

Im Herbst 2011 bezieht Pluspunkt neue Räume in der der Greifenhagener Straße 52 in Berlin-Prenzlauer Berg. Zum Angebot gehört nun auch Testberatung. Am 3. September 2011 ist Richtfest für den Lebensort Vielfalt.

2012
Am 2. Mai nehmen die ersten Mieter die Schlüssel für ihre neuen Wohnungen im Lebensort Vielfalt in Empfang, dem Mehr-Generationen-Haus der Schwulenberatung Berlin in der Niebuhrstraße 59/60. Auch die ersten Bewohner der Wohngemeinschaft für pflegebedürftige und demenzkranke schwule Männer beziehen dort ihre Zimmer. Im Laufe des Frühjahrs wechselt auch die Schwulenberatung Berlin in die neuen Räumlichkeiten.

Am 8. Juni 2012 ist die offizielle Eröffnungsfeier des Lebensorts Vielfalt. Ehrengäste sind der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, und die Vorsitzende des Paritätischen Berlin, Barbara John. Zum „Tag der offenen Tür“ am 9. Juni besuchen mehr als 2.500 Menschen den Lebensort Vielfalt. Am 12. Juni 2012 eröffnet das Café-Restaurant „wilde Oscar“ im Lebensort Vielfalt.

2013
Für den Lebensort Vielfalt erhält die Schwulenberatung den HIV Community Preis. Der mit 2000 € dotierte Publikumspreis wurde für die innovative Idee zum intergenerativen und lebensformerhaltenden Wohnen vergeben. Das Preisgeld wurde eingesetzt, um ein Auto für das hauseigene Café und Restaurant „wilde Oscar“ zu finanzieren.

Kann der Lebensort Vielfalt in Kooperation mit dem Pflegedienst CuraDomo Innovationen in der kommunalen Altenhilfe und der pflegerischen Versorgung anstoßen und welche Möglichkeiten zeigt dieses neue Wohn- und Pflegeprojekt für Berliner Pflegeanbieter auf? Diese Fragen stellt das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF) in seinem Projekt „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Selbstbestimmung im Alter“ (GLESA) in der Laufzeit vom 1.4. 2013 bis zum 31.3. 2015.

Im März 2013 startet das Kulturprogramm im „wilde Oscar“ auf einer hierfür neu errichteten Bühne. Das jeweils aktuelle Programm ist zu finden unter www.wildeoscar.de.

Der Tag der offenen Tür am 8. Juni findet reges Interesse, besonders der Auftritt von „Gay Not Grey“ begeistert die Zuschauer im voll besetzten Saal des „wilde Oscar".

2014
Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie finanziert die Beratungsstelle für Inter* und Trans* Menschen.

Die Schwulenberatung Berlin bezieht in der Wilhelmstraße 115 in Kreuzberg einen zweiten großen Standort. In den zwei Häusern finden Platz: Pluspunkt, die Beratungsstelle für Leben mit HIV/Aids und Hepatitiden, das Präventionsprojekt manCheck sowie die Tagesstätte für schwul, trans- oder intergeschlechtliche und/oder HIV-/Hep-C-positive und das Kuchus.

„Gold for equal rights" ist der Titel einer Fachtagung zur Situation von Lesben, Schwulen, Bi und Trans in Osteuropa, den die Schwulenberatung Berlin ausrichtet.

2015
die Schwulenberatung Berlin startet ein eigenes Beratungsanbot für LGBTI Flüchtlinge, finanziert von der Aktion Mensch.

„Strategien zur Förderung der Akzeptanz von LSB in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ – Fachtagung der Schwulenberatung Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Aids-Hilfe und Quarteera.

Die Schwulenberatung Berlin wird Mitglied im Landespflegeausschuss.

2016
Die Schwulenberatung Berlin eröffnet die erste Not- und Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete LGBTI- Menschen mit 122 Plätzen in Berlin-Treptow.

Die Schwulenberatung Berlin hat 125 angestellte Mitarbeitende (Stand 30.5.2016). Am 10. Juni 2016 feiert die Schwulenberatung Berlin ihr 35 jähriges Bestehen im SchwuZ.

2016 hat die Schwulenberatung ein umfassendes Angebot für Geflüchtete aufgebaut. Neben der niedrigschwelligen Beratung im Café Kuchus, werden eine asyl- und migrationsrechtliche Beratung sowie eine psychologische Beratung angeboten. Seit Herbst 2016 stellt die Schwulenberatung Berlin die Fachstelle für LSBTI Geflüchtete, die Teil des „Berliner Netzwerkes für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“ ist.

Ende des Jahres leben über 100 Geflüchtete in der LSBTI Geflüchtetenunterkunft, die von der Schwulenberatung betrieben wird.

Auf Initiative der Schwulenberatung Berlin gründet sich zusammen mit anderen Beratungsstellen die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. Der Dachverband informiert und vernetzt und organisiert Veranstaltungen zum Thema Schwulsein im Alter.

Die Robert Bosch-Stiftung nominiert den Lebensort Vielfalt der Schwulenberatung für den Deutschen Alterspreis 2016.
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